FRüHLING 2013 - DER TIPP:
Der Boden ist oft sehr nass und deshalb die Gartentätigkeit zurückgestellt. Man kann aber mit dem Vorkultivieren von Blumen- und Gemüse in den Startpflöcken stehen... wenn der Frühling eintrifft.
"Trau keinem Wetter im April",
lehrt eine alte Bauernregel. Und mit dieser Ungewissheit beginnen die beiden arbeitsreichsten Monate des Gartenjahres. Es gilt die wichtigsten Vorbereitungen für das ganze Gartenjahr zu treffen, denn wer ernten will, muss säen.
Saaten für's Freiland
Erbsen, Mairüben und Salate direkt ins Beet.
Sommerblumen wie Jungfer im Grünen und Mohn sowie Korn- und Ringelblumen direkt ins Beet.
Salate, Gemüse wie Tomaten, Paprika, Lauch, Kürbisse und Kräuter warm vorkultivieren. Gewürz- und Speisepaprika (Chili Art. 110537, Jalapeno Art. 110539, 'Purple Patio' Art. 110533). Warum nicht die speziellen, tropischen "Spinate", die eigentlich gar keine Spinate sind, ausprobieren: 'Neuseeländer Spinat' (Art. 110727) und 'Malabar-Spinat' (Art. 110726)?
Frühjahreskur fürs Rasengrün.
Lockern, vertikutieren, düngen - Rasenblumen einsäen? Wildblumen-Raseneinsaat Art. 112704; Schweizer Ökotypen!
Planung Balkonien bereinigen.
Töpfe, Säcke bereitstellen: Setzlinge von Salaten, Blumen, Radieschen etc. einpflanzen.
Weniger erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner, oder all die, denen die Infrastruktur fehlt, warten mit dem Säen noch etwas zu, um dann ab Ende April Jungpflanzen und noch nicht ganz fruchttragende Pflanzen ins Freie zu stellen.
Vegetabiles im Haus
Vitamine selber heranziehen: Mit Keimen und Sprossen ist dies leicht gemacht. Die Auswahl ist gross und ebenso die kulinarischen Freuden. Zum Treiben verwendet man spezielles Keimsprossen-Saatgut. Die Auswahl an Speisekeimlingen ist bei Select sehr gross.
Immer ist Zeit für Gartenliteratur, für die Planung der kommenden Wochen, Monate!
Hermann Hesse (1877 - 1962):
"Die blaue Blume, das Ziel aller Dichtersehnsucht, ist unsichtbar und blüht auf dem Grund jeder ernsten und sehnsüchtigen Seele, sie ist selber Sehnsucht und Erfüllung in Einem. Ihren wunderbaren Duft halten und mitteilen, das ist romantische Dichtung."
Ernst Burren (geb. 1944) im Solothurnischen lebend, schreibt in den Mundartgeschichten (Cosmos Verlag, 2006): "Blaui Blueme"
i ha kei ahnig
wieso si immer wider vo dene blaue blueme afot
es nützt ou nüt
wenn i nere klipp und klar säge
i bringe ere keini blueme hei
blaui scho gar nit
s isch scho verruckt
wie so ne mönsch wie mi frou
woni jetze scho
über vierzg johr kenne
sich fot afo verändere
und de nümme
vo so nere komische idee ewäggchunnt
blaui blueme
eifach blaui blueme
mir chouft ou niemer blaui blueme
i wett ou gar keini
i wüsst nid für was.
Anders tönt es bei Joseph Freiherr von Eichendorf (1788 - 1857):
"Ich suche die blaue Blume,
Ich suche und finde sie nie,
Mir träumt, dass in der Blume
Mein gutes Glück mir blüh."